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Produktinformationen Calcium 500 dura® 20 Brausetabletten
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit Phenylketonurie nicht angewendet werden.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Anwendung nur unter laufender Überwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin bei:
- Niereninsuffizienz
- Absorptiver oder renaler Hypercalcurie
- Nephrocalcinose
- Calciumnierensteinen
- Hypophosphatämie
- Gabe hoher Dosen
- regelmäßige Kontrolle der Serumcalcium- und Serumphosphatspiegels
- insbesondere bei chronischer Niereninsuffizienz unter gleichzeitger Gabe von Vitamin D: 2 - 3 mal / Woche im Rahmen der Dialyse
- bei Calcium x Phosphat-Produkt > 5,3 (mmol/l)² Therapie vorübergehend abbrechen bis Normalwerte erreicht wurden (Gefahr extraossärer Calcifizierung)
- sorgfältige Kontrolle des Urincalciums bei Neigung zur Bildung von calciumhaltigen Nierensteinen sowie bei Nephrocalcinose
- Röntgenkontrollen in regelmäßigen Abständen zur frühzeitigen Erkennung von Gefäß- und Weichteilcalcinosen
- ausreichende Flüssigkeitszufuhr um Bildung von Nieren- und Blasensteinen zu vermeiden
- Zufuhr großer Mengen Milch vermeiden (Gefahr eines Milch-Alkali-Syndroms)
- Kombination mit anderen Arzneimitteln:
- erhöhtes Hypercalcämierisiko bei gleichzeitiger Gabe von Diuretika vom Thiazid-Typ
- regelmäßige Kontrolle des Blutcalciumspiegels
- verminderte Resorption und Wirksamkeit verschiedener Antibiotika (z.B. Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cefalosporinen) und anderen Arzneimitteln (z.B. Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin- und Bisphosphonatpräparate)
- gleichzeitige Gabe anderer Arzneimittel im Abstand von mindestens 2 Stunden
- bei gleichzeitiger Gabe von Antazida säurebindenden Eigenschaften von Calciumcarbonat berücksichtigen
- erhöhtes Hypercalcämierisiko bei gleichzeitiger Gabe von Diuretika vom Thiazid-Typ
- nach Aufnahme von Nahrungsmitteln mit hohem Gehalt an Oxal- oder Fytinsäure für 2 Stunden keine calciumhaltigen Arzneimittel einnehmen
- zur Gewährleistung der Bioverfügbarkeit bei Achlorhydrie Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Einnahme während oder nach dem Essen.
Hinweise bei Stillzeit
- Übergang signifikanter Mengen in die Muttermilch
- keine Berichte über schädliche Wirkungen während der Stillzeit
- angemessene Tagesdosis (Nahrung und ergänzende Zufuhr):
- 1000 - 1300 mg Calcium / Tag
Nebenwirkungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leichte Magen- und Darmstörungen
- Übelkeit
- Durchfall
- Verstopfung bis hin zum Ileus (bei besonders hohen Dosen)
- Leichte Magen- und Darmstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypercalcämie
- Hypercalciurie
- Metabolische Alkalose
- Hypophosphatämie
- Calciumhaltige Nierensteine
- Blähungen aufgrund der Kohlendioxidentwicklung im Magen
- Hyperacidität des Magens
- bei chronische Niereninsuffizienz unter Langzeitwirklung:
- Gefäß- und Weichteilcalcinosen
- bei Dialysepatienten:
- zeitweilige Reduzierung des Ca-Gehaltes in der Dialyseflüssigkeit
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Es liegen keine speziellen Daten zur Auswirkung dieses Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit vor.
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Calcium
- Hypercalcämie
- Hypercalcurie
- Hypophosphatämie
- Calcium x Phosphat-Produkt > 5,3 (mmol/l)²
- Calciumhaltige Nierensteine
- Nephrocalcinose
- Digitalisintoxikation
- längere Immobilisation mit begleitender Hypercalciurie oder Hypercalcämie
- Paraneoplastisches Syndrom
- Knochenmetastasen
- Lungensarkoidose
- akute Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Alkalose
Hinweise bei Schwangerschaft
- keine Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft
- angemessene Tagesdosis (Nahrung und ergänzende Zufuhr) während der Schwangerschaft:
- 1000 - 1300 mg Calcium / Tag
- tägliche Maximaldosis: 1500 mg Calcium / Tag
- Serumcalciumspiegel besonders gut kontrollieren
- langanhaltende Hypercalcämie kann zur körperlichen Fehlbildung und geistigen Behinderung des Kindes führen
Dosierung
- Zur Vorbeugung eines Calciummangels; zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose
- 1 Brausetablette (500 mg Calcium) 1 - 2mal / Tag
- Behandlungsdauer
- langfristige Behandlung
- je nach angestrebten therapeutischem Ziel
- Patienten die gleichzeitig systemische Corticosteroide bekommen
- ggf. Calciumdosis erhöhen
Anwendung
- in einem Glas Wasser gelöst zu oder nach dem Essen einnehmen
- bei Patienten mit Achlorhydrie Einnahme zu einer Mahlzeit
- zwischen Einnahme von Calcium und der Einnahme anderer Präparate einen Abstand von mind. 2 Stunden einhalten
- v.a. bei Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cefalosporinen
- v.a. bei Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonatpräparaten
- Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glycosiden und Calcium sollten mittels EKG und Kontrolle des Serum-Calciumspiegels überwacht werden
- bei Comedikation mit Antazida die säurebindende Eigenschafteneinnehmen des Calciumcarbonat mit berücksichtigen
- nicht zusammen mit Nahrungsmitteln einnehmen, die z. B. Oxalsäure, Phosphate oder Phytinsäure enthalten
Indikation
- Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf (zum Beispiel Wachstumsalter, Schwangerschaft, Stillzeit).
- unterstützende Behandlung der Osteoporose