Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Nebenwirkungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- lokale Hautreizungen
- Brennen
- Rötung
- lokale Hautreizungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergischen Hautreaktionen
Dosierung
- Hühneraugen, Hornschwielen
- Anwendung 1 - 2mal / Tag
- max. Tagesdosis
- Erwachsene: 2 g Salicylsäure (entspricht 1,1 Packungen zu 10 ml)
- Kinder und ältere Menschen: 0,2 g Salicylsäure (entspricht 1 g bzw. 1,1 ml Lösung)
- Kinder: nicht gleichzeitig mehrere Hautstellen behandeln
- Behandlungsdauer
- Bei Anwendung der täglich maximal zulässigen Menge (1,1 Flaschen zu 10 ml bei Erwachsenen bzw. 1 g bzw. 1,1 ml Lösung bei Kindern): Anwendungsdauer > 1 Woche nicht überschreiten
- Hühneraugen und Hornschwielen i.d.R. nach 3 - 4 Tagen nach warmen Fußbad entfernbar; Behandlung erforderlichenfalls wiederholen
Indikation
- Hühneraugen, Hornschwielen
Hinweise bei Schwangerschaft
- Anwendung in Schwangerschaft nur kleinflächig (< 5 cm2)
Hinweise bei Stillzeit
- bei bestimmungsgemäßer Anwendung darf während der Behandlung gestillt werden
- zufällige Aufnahme von Salicylsäure durch den Säugling durch Kontakt mit behandelter Körperstelle muss vermieden werden
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile
- Säuglinge
Anwendung
- Lösung mit Spatel entnehmen, auf zu behandelnde Fläche auftragen und trocknen lassen
- zum Schutz der umliegenden Haut Abdeckung mit Zinkpaste oder Vaseline empfehlenswert
- darf nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen; insbes. Kontakt mit Augen vermeiden (bei erfolgtem Kontakt Spülen mit Wasser)
- bei Hautreizungen Entfernen des Präparates
- Flasche nach Gebrauch fest verschließen (brennbare Lösung)
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- mit Intoxikationssymptomen erst ab Serumspiegeln > 30 mg / dl zu rechnen (bei perkutaner Salicylsäureanwendung kaum Serumspiegel > 5 mg / dl, Intoxikationen bei bestimmungsgemäßer Anwendung im Allgemeinen nicht zu erwarten)
- bekannte Inkompatibilitäten zwischen Salicylsäure und einer Reihe von Wirk- und Hilfsstoffen, wie z. B Campher, Ethacridinsalze, Gelatine Jod, Jodide, 2-Naphtol, Polyethylenglykol, Resorcin, Zinkoxid; Relevanz für die Darreichungsform Lösung besteht jedoch nicht
- Salicylsäure kann Durchlässigkeit der Haut für andere lokal angewendete Arzneimittel verstärken
- durch die Haut aufgenommene Salicylsäure kann unerwünschten Wirkungen von Methotrexat und blutzuckersenkende Wirkung oraler Antidiabetika vom Sulfonylharnstoff-Typ verstärken