Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise bei Stillzeit
- eine Anwendung während der Stillzeit ist möglich, keine Risiken bekannt
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
- Dosierung von mehr als 5 mg 1mal / Tag in der Stillzeit kontraindiziert
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- kein oder vernachlässigbarer Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- gastrointestinale Störungen
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- bei gleichzeitiger Gabe von 5-Fluorouracil Schleimhautintoxikationen möglich (z. B. in Form von schweren Durchfällen)
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- Schlafstörungen
- Erregung
- Depression
- Alpträume
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen, z. B.
- Erythem
- Pruritus
- Bronchospasmus
- Übelkeit
- anaphylaktischer Schock
- allergische Reaktionen, z. B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- Krampfbereitschaft kann unter zusätzlicher Therapie mit Antiepileptika zunehmen
- nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendung
- intravenös oder intramuskulär injizieren
- bei Verwendung nur eines Teils des Ampulleninhalts
- restlichen Ampulleninhalt verwerfen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- auch bei lebensbedrohlicher Megaloblasten-Anämie wegen der Gefahr bleibender Schäden des Nervensystems vor Therapiebeginn Vitamin-B12-Mangel ausschließen (Sicherstellung von Serum- und Erythrozyten-Proben und Bestimmung des Vitamin-B12-Gehaltes)
- Folsäure und Vitamin B12 bewirken Retikulozytenanstieg im Blut
- Gabe eines der beiden Vitamine kann u. U. den Mangel des anderen Vitamins maskieren
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Folsäure
- bei Megaloblastenanämie unbekannter Ursache vor Behandlungsbeginn prüfen, ob ein Folsäuremangel vorliegt
- Megaloblastenanämie infolge isolierten Vitamin B12-Mangels
- wegen Gefahr irreversibler neurologischer Störungen vor Therapie einer Megaloblastenanämie sicherstellen, dass diese nicht auf einem Vitamin-B12-Mangel beruht
- der durch Folsäuregabe hervorgerufene Retikulozytenanstieg kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle zu 2 ml enthält: Folsäure 20 mg
- Therapie von Folsäuremangelzuständen
- 1/2 - 1 Ampulle individuell 1 - 3mal / Woche i.m. oder i.v.
Hinweise bei Schwangerschaft
- kontrollierte Studien mit Tagesdosen bis 5 mg Folsäure ergaben keine Hinweise auf Embryo- oder Fetotoxizität
- Folsäure-Supplementierung kann das Risiko von Neuralrohrdefekten vermindern
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
- Dosierung von mehr als 5 mg 1mal / Tag in der Schwangerschaft kontraindiziert
Indikation
- Therapie von Folsäuremangelzuständen bei Dialysepatienten, wenn eine orale Folsäuresubstitution nicht möglich ist und wenn mit der Standarddosierung keine ausreichende Wirksamkeit zu erzielen ist