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Produktinformationen Heparin 60.000 I.E. Heumann 40g Creme
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Es liegen keine Daten zu Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen vor.
Nebenwirkungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- v.a. bei:
- Komedikation mit Thrombozytenaggregationshemmstoffen
- vorbestehenden Defekten des Gerinnungssystems
- schwerem Alkoholismus (7fach erhöhtes Risiko)
- Frauen (2fach erhöhtes Risiko)
- Alter über 60 Jahre (3fach erhöhtes Risiko)
- Erhöhte Harnstoff-Konzentration im Plasma
- Blutungen
- Transaminasen-Anstieg (60-80%)
- Erhöhte Serum-Aktivitäten von SGOT und SGPT
- Erhöhungen von gamma-GT, alkalischer Phosphatase (AP) und Laktatdehydrogenase (LDH)
- v.a. bei:
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allergische und pseudoallergische Reaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypoaldosteronismus mit Hyperkaliämie und metabolischer Azidose, v.a bei gleichzeitiger Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vasospasmen
- Anaphylaktischer Schock
- Priapismus
- Makulopapulöses, hämorrhagisch imbibiertes Exanthem (mit der Grunderkrankung Polycythaemia vera)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rebound-Hyperlipidämie nach Absetzen von Heparin
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bei sehr großflächiger Anwendung und gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Mitteln (Antikoagulanzien, Acetylsalicylsäure) kann die Blutungsneigung verstärkt werden
Hinweise bei Schwangerschaft
- Unter der Geburt ist die epidurale Anästhesie bei Schwangeren, die mit Antikoagulantien behandelt werden, absolut kontraindiziert
- Heparin ist nicht plazentagängig und tritt nicht in die Muttermilch über
- Keine Berichte über Missbildungen nach topischer Applikation
- Bei sehr hohen lokalen Dosen von mehr als 160000 I.E. kann es zur erhöhten Blutungsneigung kommen.
- Bisher kein Verdacht auf embryotox./teratogenes Risiko beim Menschen (1. Trimenon)
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Heparin
- Hämophilie
Hinweise bei Stillzeit
- Anwendung erscheint unbedenklich
- Heparin geht nicht oder nur in Spuren in die Muttermilch über
Dosierung
- unterstützende Behandlung bei
- akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen (Distorsionen, Kontusionen)
- soweit nicht anders verordnet: Creme 2 - 3mal / Tag auftragen
- Behandlungsdauer: max. 10 Tagen
- oberflächlichen Venenentzündungen, sofern diese nicht durch Kompression behandelt werden können
- soweit nicht anders verordnet: Creme 2 - 3mal / Tag auftragen
- Behandlungsdauer: max. 10 Tagen
- akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen (Distorsionen, Kontusionen)
Indikation
- unterstützende Behandlung bei
- akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen
- Distorsionen
- Kontusionen
- oberflächlichen Venenentzündungen, sofern diese nicht durch Kompression behandelt werden können
- primäre therapeutische Massnahme bei der oberflächlichen Venenentzündung der unteren Extremitäten ist die Kompressionsbehandlung
- akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen
Anwendung
- Creme auf das Erkrankungsgebiet dünn und gleichmässig auftragen