Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- das Arzneimittel darf in folgenden Fällen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden:
- bei erstmaligem Auftreten der Erkrankung
- wenn die Erkrankung häufiger als 4-mal im Verlauf der vergangenen 12 Monate aufgetreten ist
- Hinweis:
- bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels und Latexprodukten (z. B. Kondome, Diaphragmen) kann es wegen enthaltener Hilfsstoffe zur Verminderung der Funktionsfähigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit dieser Produkte kommen
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- generalisierte Überempfindlichkeitsreaktionen unterschiedlichen Schweregrades. Diese können betreffen:
- die Haut (z. B. Juckreiz, Rötung)
- die Atmung (z. B. Atemnot)
- den Kreislauf (z. B. behandlungsbedürftiger Blutdruckabfall bis hin zu Bewusstseinsstörungen)
- den Magen- Darm-Trakt (z. B. Übelkeit, Durchfall).
- generalisierte Überempfindlichkeitsreaktionen unterschiedlichen Schweregrades. Diese können betreffen:
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautreaktionen (z. B. Brennen, Stechen, Rötung) an den behandelten Stellen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Hinweise bei Stillzeit
- nicht bekannt, ob Clotrimazol beim Menschen in die Muttermilch übergeht
- wegen der geringen Resorption bei topischer Anwendung ist mit dem Stillen für den Säugling vermutlich kein Risiko verbunden.
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- keine Beeinflussungen bekannt
Hinweise bei Schwangerschaft
- Anwendung nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Abschätzung
- während der Schwangerschaft sollte die Behandlung durch den Arzt erfolgen oder ohne Applikator durchgeführt werden
- Epidemiologische Studien mit Clotrimazol: kein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen allgemein oder für spezifische Anomalien
- Studie über den Einfluss von vaginal applizierten, antimykotischen und trichomonaziden Therapeutika:
- Verdacht auf ein erhöhtes Spontanabort-Risiko nach vaginaler Applikation von Clotrimazol im 1. Trimenon; Befunde jedoch nicht ausreichend gesichert
- Untersuchungen für das 2. und 3. Trimenon liegen nicht vor
- Tierstudien
- Reproduktionstoxikologische Untersuchungen an Mäusen, Ratten und Kaninchen mit oralen Gaben bis zu 200 mg/kg KG und Ratten mit vaginaler Applikation von 100 mg/kg KG
- orale Gabe hoher Dosen (ab 100 mg/kg KG): maternal toxische und letale Effekte bei der Ratte, die sekundär embryotoxisch waren
- andere Tierstudien sowie nach vaginaler Applikation bei der Ratte: keine embryotoxischen oder teratogenen Effekte auf
- Fertilität
- Clotrimazol hatte keinen Einfluss auf die Fertilität.
- Reproduktionstoxikologische Untersuchungen an Mäusen, Ratten und Kaninchen mit oralen Gaben bis zu 200 mg/kg KG und Ratten mit vaginaler Applikation von 100 mg/kg KG
Indikation
- Infektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereiches durch Hefepilze (meist Candida albicans)
Anwendung
- Vaginaltabletten möglichst tief in die Scheide einführen
- Creme äußerlich auf die erkrankten Hautstellen im Anogenitalbereich dünn auftragen
- Die Behandlung sollte zweckmäßigerweise nicht während der Menstruation durchgeführt werden bzw. vor deren Beginn abgeschlossen sein
Dosierung
- Infektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereiches durch Hefepilze (meist Candida albicans)
- Vaginaltabletten:
- 1 Vaginaltablette 1 mal / Tag
- Creme
- Äußerlich auf die erkrankten Hautstellen im Anogenitalbereich 3 mal / Tag auftragen
- Behandlungsdauer
- Anwendung an 3 aufeinanderfolgenden Tagen
- Falls erforderlich, kann die Behandlung wiederholt werden
- Hinweis
- Zur Vermeidung einer möglichen Reinfektion sollte gleichzeitig der Partner ärztlich untersucht und gegebenenfalls behandelt werden
- Vaginaltabletten: