Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Einnahme während oder nach dem Essen.
Hinweise bei Stillzeit
- Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Stillzeit sind nicht bekannt
Anwendung
- Inhalt eines Beutels in einem Glas Wasser, Mineralwasser, Tee oder Fruchtsaft verrühren
- während oder nach dem Essen trinken
- Einnahme über 10 - 15 Minuten ausdehnen
- nicht im Liegen einnehmen
Hinweise bei Schwangerschaft
- Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft sind nicht bekannt
- da sowohl hohe als auch niedrige Kalium-Serumspiegel die maternale und fetale Herzfunktion beeinträchtigen, sind die maternalen Serumspiegel genau zu überwachen
- solange der maternale Serumspiegel im physiologischen Bereich gehalten wird, sind keine schädlichen Auswirkungen für den Embryo bzw. Fetus bzw. das gestillte Kind zu erwarten
Dosierung
- je nach zu ersetzendem Defizit
- im Allgemeinen 50-100 mmol Kalium / Tag
- 1 - 2 Beutel (20-40 mmol Kalium) 2 - 3mal / Tag
- max. Dosierung
- 2 Beutel (40 mmol Kalium) / Anwendung
- 7 Beutel (140 mmol Kalium) / Tag
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Kaliumcitrat
- Krankheiten, die häufig mit einer Hyperkaliämie verbunden sind:
- Dehydratation
- eingeschränkte exkretorische Nierenfunktion
- Morbus Addison
- Adynamia episodica hereditaria
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- zu Therapiebeginn und während der Therapie zunächst in kürzeren, später in längeren Zeitabständen, Kontrolle von:
- Elektrolytstatus
- Säure-Basen-Status
- Herzrhythmus
- Nierenfunktion (besonders bei älteren Patienten)
- besondere Vorsicht erforderlich bei
- Sichelzellanämie
- gleichzeitiger Therapie mit kaliumsparenden Diuretika, Aldosteronantagonisten, ACE-Hemmern, Anticholinergika oder potentiell nephrotoxischen Medikamenten (nichtsteroidalen Antiphlogistika u.a.)
- durch Interaktion mit diesen Arzneimitteln, durch plötzlich auftretende Azidose, akute Einschränkung der Nierenfunktion oder andere Zustände kann es zu akzidentell auftretender Hyperkaliämie kommen
- Kaliumsalze können in höheren lokalen Konzentrationen Reizungen und Schädigungen des Gewebes hervorrufen
- hohe lokale Wirkstoffkonzentrationen im Magen bzw. Dünndarm werden jedoch durch den Einnahmemodus (schluckweises Trinken einer wässrigen Lösung) vermieden
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Auswirkungen auf das Reaktionsvermögen sind nicht bekannt
Indikation
- Kaliumsubstitution bei ausgeprägter Hypokaliämie (Serumkalium < 3,2 mmol/l), insbes. bei
- gleichzeitig bestehender metabolischer Azidose
- hypokaliämischen neuromuskulären Störungen
- Herzrhythmusstörungen
- Hypokaliämie bei gleichzeitiger Digitalistherapie
- Prophylaxe einer Hypokaliämie (Serumkalium < 3,5 mmol/l) bei Ketoazidose
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Erbrechen
- Aufstoßen
- Sodbrennen
- Blähungen
- Leibschmerzen
- Durchfälle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzrhythmusstörungen
- überhöhte Zufuhrraten von Kalium können zu Herzrhythmusstörungen führen
- Herzrhythmusstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperkaliämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen, z.B Ekzem, Juckreiz, Hautausschlag, Gesichtsschwellung
- in diesem Fall Präparat absetzen
- allergische Reaktionen, z.B Ekzem, Juckreiz, Hautausschlag, Gesichtsschwellung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000