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Produktinformationen Levocetirizin TAD 5mg 50 Filmtbl.
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Hinweise / Warnhinweise für Reaktionsvermögen
Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens durch Arzneistoff und/oder Nebenwirkung, Teilnahme am Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen eingeschränkt möglich.
Dosierung
- symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis (einschließlich der persistierenden allergischen Rhinitis) und Urtikaria
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
- 1 Tablette (5 mg Levocetirizindihydrochlorid) 1mal / Tag
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- 1 Tablette (5 mg Levocetirizindihydrochlorid) 1mal / Tag
- Kinder (2 - 6 Jahre)
- geeignete Dosisanpassung mit Tabletten nicht möglich
- pädiatrische Darreichungsform von Levocetirizin verwenden
- Säuglinge und Kleinkinder (< 2 Jahre)
- Anwendung nicht zu empfehlen (aufgrund fehlender Daten für diese Altersgruppe)
- Behandlungsdauer
- intermittierende allergische Rhinitis (Symptome an < 4 Tagen / Woche oder während < 4 Wochen)
- entsprechend der Erkrankung und ihrer Vorgeschichte behandeln
- die Behandlung kann abgesetzt werden, sobald die Symptome verschwunden sind, und wieder aufgenommen werden, wenn Symptome wiederkehren
- bei persistierender allergischer Rhinitis (Symptome an > 4 Tagen / Woche und > 4 Wochen lang)
- kontinuierliche Therapie während der Kontaktzeit mit den Allergenen
- klinische Erfahrungen liegen vor für
- mit 5 mg Levocetirizin als Tabletten: > 6 Monate
- bei chronischer Urtikaria und chronisch allergischem Schnupfen für das Razemat: bis zu 1 Jahr
- intermittierende allergische Rhinitis (Symptome an < 4 Tagen / Woche oder während < 4 Wochen)
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
- ältere Patienten mit einer mäßig - schwer eingeschränkten Nierenfunktion
- Dosisanpassung entspr. der Nierenfunktion
- Niereninsuffizienz
- Hinweis:
- Wert der Kreatinin-Clearance des Patienten muss in ml / Min. abgeschätzt werden
- zur Bestimmung der Kreatinin-Clearance in ml / Min. aus dem Serum-Kreatinin (mg/dl) siehe Formel und Tabelle in Fachinformation
- normal: Clearance >= 80 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / Tag
- leicht: Clearance 50 - 79 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / Tag
- mäßig: Clearance 30 - 49 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / 2 Tage
- schwer: Clearance < 30 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / 3 Tage
- terminal (dialysepflichtige Patienten): Clearance < 10 ml / Min.: Anwendung kontraindiziert
- bei Kindern mit eingeschränkter Nierenfunktion:
- Dosis individuell unter Berücksichtigung der renalen Clearance und des KG des Patienten anpassen
- keine spezifischen Daten für Kinder mit eingeschränkter Nierenfunktion verfügbar
- Hinweis:
- Leberfunktioninsuffizienz
- ausschließlich eingeschränkte Leberfunktion: keine Dosisanpassung erforderlich
- gleichzeitig eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion: Dosisanpassung (siehe oben „Niereninsuffizienz")
Indikation
- symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis (einschließlich der persistierenden allergischen Rhinitis) und Urtikaria
Hinweise bei Stillzeit
- Cetirizin, das Racemat von Levocetirizin, geht beim Menschen in die Muttermilch über
- Übergang von Levocetirizin in die Muttermilch wahrscheinlich
- Nebenwirkungen von Levocetirizin können bei Säuglingen/gestillten Kindern auftreten
- Vorsicht bei der Anwendung bei stillenden Müttern
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Levocetirizin
- Überempfindlichkeit gegen andere Piperazinderivate
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearence < 10 ml / Min.)
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Alkohol
- Vorsicht, wenn Levocetirizin zusammen mit Alkohol eingenommen wird
- Patienten mit Risikofaktoren für ein Harnverhalten (z.B. bei Rückenmarksverletzung, Prostatahyperplasie)
- Vorsicht, da das Risiko einer Harnretention durch Levocetirizin erhöht werden kann
- Epilepsie und Patienten mit Krampfrisiko
- Vorsicht, da Levocetirizin Krampfanfälle verstärken kann
- Hauttests zum Nachweis von Allergien
- Reaktionen auf Hauttests zum Nachweis von Allergien werden durch Antihistaminika unterdrückt
- vor deren Durchführung Auswaschphase (von 3 Tagen) erforderlich
- Pruritus
- nach Absetzen von Levocetirizin kann Pruritus auftreten, auch wenn diese Symptome vor Behandlungsbeginn nicht vorhanden waren
- Symptome können spontan verschwinden
- in einigen Fällen können die Symptome sehr intensiv sein und eine Wiederaufnahme der Behandlung erfordern
- nach Wiederaufnahme der Behandlung sollten die Symptome verschwinden
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Dosisintervalle je nach Nierenfunktion individuell anpassen
- Säuglinge und Kleinkinder
- auch wenn für Kinder zwischen 6 Monaten und 12 Jahren einige klinische Daten vorliegen, sind Ergebnisse nicht ausreichend, um Anwendung von Levocetirizin bei Säuglingen und Kleinkindern < 2 Jahren zu belegen
- auch wenn für Kinder zwischen 6 Monaten und 12 Jahren einige klinische Daten vorliegen, sind Ergebnisse nicht ausreichend, um Anwendung von Levocetirizin bei Säuglingen und Kleinkindern < 2 Jahren zu belegen
Hinweise bei Schwangerschaft
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen (< 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Levocetirizin bei Schwangeren vorliegend
- weitreichende Erfahrungen an schwangeren Frauen (> 1000 Schwangerschaftsausgänge)deuten jedoch nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität mit Cetirizin, dem Racemat von Levocetirizin hin
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Entbindung oder postnatale Entwicklung
- falls notwendig, kann eine Anwendung von Levocetirizin während der Schwangerschaft in Betracht gezogen werden
- Fertilität
- keine klinischen Daten verfügbar
Anwendung
- unzerkaut mit Flüssigkeit zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen
- Einnahme der Tagesdosis auf einmal
- Vorsicht, wenn Einnahme zusammen mit Alkohol erfolgt
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- in klinischen Studien für Levocetirizin bei Einnahme in der empfohlenen Dosierung kein Hinweis auf Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, des Reaktionsvermögens und der Fahrtüchtigkeit
- allerdings kann bei einigen Patienten unter der Therapie mit Levocetirizin Somnolenz, Müdigkeit und Abgeschlagenheit auftreten
- Patienten, die beabsichtigen, ein Fahrzeug zu führen, ohne sicheren Halt zu arbeiten oder Maschinen zu bedienen, sollen die individuelle Reaktion auf Levocetirizin berücksichtigen
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen inkl. Anaphylaxie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Appetitsteigerung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Somnolenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Konvulsionen
- Bewegungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Synkope
- Tremor
- Geschmacksstörung (Dysgeusie)
- Dystonie
- Dyskinesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindelgefühl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlafstörungen (bei Kindern und Jugendlichen < 6 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Agitiertheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Aggression
- Verwirrtheit
- Halluzination
- Depression
- Schlaflosigkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tic
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erregung
- Suizidgedanken
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vertigo
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Akkomodationsstörungen
- verschwommenes Sehen
- Okulogyration
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sehstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Palpitationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pharyngitis
- Rhinitis (bei Kindern)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Obstipation (bei Kindern und Jugendlichen < 6 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö (häufig bei Kindern und Jugendlichen < 6 Jahre)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysurie
- Enuresis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnretention
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus (nach Beendigung der Levocetirizin-Anwendung)
- Ausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- angioneurotisches Ödem
- fixes Arzneimittelexanthem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- Arthralgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Abgeschlagenheit, Asthenie
- Unwohlsein
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gewichtszunahme
- auffällige Leberfunktion (erhöhte Werte für Transaminasen, alkalische Phosphatase, gamma-GT und Bilirubin)
- ohne Häufigkeitsangabe
- abnorme Leberfunktionstests
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000