Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Regelmäßige Kontrolle des Serum-Magnesiumspiegels bei
- Gabe über längere Zeit
- Eingeschränkter Nierenfunktion
- Kombination mit anderen Arzneimitteln
- Mögliche Erhöhung der Aluminiumresorption bei gleichzeitiger Gabe aluminiumhaltiger Arzneimittel
- Niereninsuffizienz
- bei Nierenfunktionsstörungen darf Magnesiumcarbonat nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden
- hoch dosierte Daueranwendung vermeiden
- Kontraindikationen
- absolute generelle Gegenanzeigen sind bei der Zufuhr von Elektrolyten über den Magen-Darm-Trakt (enterale Zufuhr) nicht für jeden Einzelfall zutreffend
- immer muss jedoch geprüft werden, ob sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Lage des Elektrolyt-, Wasser- und Säure-Basen-Haushalts eine Kontraindikation für ein spezielles Kation oder Anion ergibt, v.a. bei Ausscheidungsstörungen (Niereninsuffizienz, Anurie) und krankhaft bedingten, hochgradigen Flüssigkeitsverlusten (Exsikkose)
Hinweise bei Stillzeit
- kann in therapeutischen Dosen bei entsprechender Indikation in der Stillzeit angewendet werden
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Magnesium(oxid)
- Schwere Nierenfunktionsstörung
- AV-Block
- Myasthenia gravis
- Exsikkose
- Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese
- Hypermagnesiämie
- Hyperkaliämie
- Überempfindlichkeit gegen Magnesiumcarbonat
Hinweise bei Schwangerschaft
- Keine Hinweise auf unerwünschten Wirkungen von Magnesium auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen
- Wenige Erfahrung mit der Gabe in der Frühschwangerschaft
- Das Arzneimittel kann in der Schwangerschaft in therapeutischen Dosen bei entsprechender Indikation gegeben werden
- keine Hinweise auf Fehlbildungsrisiko für Magnesiumcarbonat
- bisher dokumentierte Erfahrungen zur Anwendung während der Schwangerschaft jedoch gering
- schädliche Auswirkungen bisher nicht bekannt
- wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Muskelschwäche, Verlust von Reflexen) überwacht werden
Nebenwirkungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- hohe Dosierung: weiche Stühlen, die jedoch unbedenklich sind
- hochdosierte und länger andauernde Einnahme: Müdigkeitserscheinungen (ggf. Hinweis auf Hypermagnesiämie)
- Hypermagnesiämie
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- weiche Stühle bei hoher Dosierung
- sollten Durchfälle auftreten, reduziert man die Tagesdosis oder setzt Magnesiumcarbonat vorübergehend ab
- weiche Stühle bei hoher Dosierung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Müdigkeitserscheinungen bei hoch dosierter und länger dauernder Einnahme
- kann Hinweis darauf sein, dass bereits ein erhöhter Magnesium-Serum-Spiegel erreicht ist
- Müdigkeitserscheinungen bei hoch dosierter und länger dauernder Einnahme
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- kein Einfluss auf das Reaktionsvermögen
Anwendung
- Inhalt eines Beutels in ca. 1/2 Glas Wasser lösen und gleich danach trinken
Indikation
- nachgewiesener Magnesiummangel
- wenn er die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist
Dosierung
Basiseinheit: 1 Beutel mit 6,1 g Brausegranulat enthält: 670 mg leichtes basisches Magnesiumcarbonat und 342 mg leichtes Magnesiumoxid
- nachgewiesener Magnesiummangel
- Dosierung abhängig vom Grad des Magnesiummangels
- Erwachsene und Jugendliche
- 1 Beutel (15 mmol Magnesium-Ionen) 1 - 2mal / Tag
- Kinder >/= 6 Jahre
- 1/2 - 1 Beutel (7,5 - 15 mmol Magnesium-Ionen) 1mal / Tag
- ggf. höhere Dosen bei schweren Magnesiummangelzuständen unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung des Elektrolythaushaltes
- Behandlungsdauer
- abhängig von der Ausprägung des zugrundeliegenden Magnesiummangels
- Dauer einer längerfristigen Magnesiumzufuhr muss ärztlich überwacht werden
- Nierenfunktionsstörungen
- kontraindiziert