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Produktinformationen Loratadin-ratiopharm® 10 mg 50 Tbl.
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Hinweise / Warnhinweise für Reaktionsvermögen
Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens durch Arzneistoff und/oder Nebenwirkung, Teilnahme am Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen eingeschränkt möglich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Loratadin sollte 48 Stunden vor einer Hauttestung unterbrochen werden
- da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können
- Loratadin sollte bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung vorsichtig angewendet werden
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Loratadin
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktion (inkl. Angioödemen und Anaphylaxie)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindelgefühl
- Krämpfe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- Kopfschmerzen (2,7 % öfter als unter Placebo berichtet)
- Nervosität (2,3 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an erwachsenen und jugendlichen Patienten
- Kopfschmerzen (0,6 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tachykardie
- Palpitation
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Gastritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberfunktionsstörung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ausschlag
- Alopezie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- Müdigkeit (1 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an erwachsenen und jugendlichen Patienten
- Schläfrigkeit (1,2 % öfter als unter Placebo berichtet)
- Appetitsteigerung (0,5 % öfter als unter Placebo berichtet)
- Schlaflosigkeit (0,1 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise bei Stillzeit
- Loratadin sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Loratadin geht in die Muttermilch über
- ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Hinweise bei Schwangerschaft
- als Vorsichtsmaßnahme sollte die Anwendung von Loratadin in der Schwangerschaft vermieden werden
- umfangreiche Daten bezüglich schwangerer Frauen (mehr als 1.000 exponierte Fälle) weisen nicht auf Malformationen oder eine feto-/neonatale Toxizität von Loratadin hin
- tierexperimentelle Studien
- zeigen keine direkt oder indirekt schädlichen Wirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Daten über männliche und weibliche Fertilität
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Loratadin hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- in klinischen Studien zur Beurteilung der Verkehrstüchtigkeit wurde bei Patienten, die Loratadin erhielten, keine Beeinträchtigung festgestellt
- jedoch kann es bei manchen Personen in sehr seltenen Fällen zu Benommenheit kommen, was zu einer Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit oder der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen kann
Dosierung
- symptomatische Therapie der allergischen Rhinitis und chronischen idiopathischen Urtikaria
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
- 1 Tablette (10 mg Loratadin) 1mal / Tag
- Kinder 2 - 12 Jahren
- > 30 kg KG: 1 Tablette (10 mg Loratadin) 1mal / Tag
- < 30 kg KG: ½ Tablette (5 mg Loratadin) 1mal / Tag
- Kinder < 2 Jahre:
- Wirksamkeit und Sicherheit nicht erwiesen
- schwere Leberschädigung
- Clearance von Loratadin kann vermindert sein kann
- Erwachsene und Kinder:
- > 30 kg KG:
- initial: 10 mg jeden 2. Tag
- < 30 kg KG:
- initial: 5 mg jeden 2. Tag
- > 30 kg KG:
- geriatrische Patienten:
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Niereninsuffizienz:
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
Anwendung
- Einnahme der Tablette unabhängig von den Mahlzeiten
Indikation
- symptomatische Therapie der allergischen Rhinitis und chronischen idiopathischen Urtikaria