Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Reaktionsvermögen
Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens durch Arzneistoff und/oder Nebenwirkung, Teilnahme am Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen eingeschränkt möglich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Loratadin sollte 48 Stunden vor einer Hauttestung unterbrochen werden
- da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können
- Loratadin sollte bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung vorsichtig angewendet werden
Dosierung
- symptomatische Behandlung allergischer Rhinitis und chronisch idiopathischer Urtikaria
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
- 1 Tablette (10 mg Loratadin) 1mal / Tag
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
- Kinder (2 - 12 Jahre)
- KG =< 30 kg: Tablette in der Dosisstärke von 10 mg nicht geeignet
- KG > 30 kg: 1 Tablette (10 mg Loratadin) / Tag
- Kinder (< 2 Jahre)
- Wirksamkeit und Sicherheit nicht erwiesen
- geriatrische Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Niereninsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberschädigung
- verminderte Clearance von Loratadin möglich
- Erwachsene und Kinder (KG > 30 kg)
- initial: 1 Tablette (10 mg Loratadin) 1mal / 2 Tage
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Loratadin
Anwendung
- Einnahme der Tabletten unabhängig von den Mahlzeiten
Indikation
- symptomatische Behandlung allergischer Rhinitis und chronisch idiopathischer Urtikaria
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktion (inkl. Angioödemen und Anaphylaxie)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindelgefühl
- Krämpfe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- Kopfschmerzen (2,7 % öfter als unter Placebo berichtet)
- Nervosität (2,3 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an erwachsenen und jugendlichen Patienten
- Kopfschmerzen (0,6 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tachykardie
- Palpitation
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Gastritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberfunktionsstörung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ausschlag
- Alopezie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- Müdigkeit (1 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an erwachsenen und jugendlichen Patienten
- Schläfrigkeit (1,2 % öfter als unter Placebo berichtet)
- Appetitsteigerung (0,5 % öfter als unter Placebo berichtet)
- Schlaflosigkeit (0,1 % öfter als unter Placebo berichtet)
- in klinischen Studien an pädriatrischen Patienten 2 - 12 Jahre
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise bei Stillzeit
- Loratadin sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Loratadin geht in die Muttermilch über
- ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Hinweise bei Schwangerschaft
- als Vorsichtsmaßnahme sollte die Anwendung von Loratadin in der Schwangerschaft vermieden werden
- umfangreiche Daten bezüglich schwangerer Frauen (mehr als 1.000 exponierte Fälle) weisen nicht auf Malformationen oder eine feto-/neonatale Toxizität von Loratadin hin
- tierexperimentelle Studien
- zeigen keine direkt oder indirekt schädlichen Wirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Daten über männliche und weibliche Fertilität
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Loratadin hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- in klinischen Studien zur Beurteilung der Verkehrstüchtigkeit wurde bei Patienten, die Loratadin erhielten, keine Beeinträchtigung festgestellt
- jedoch kann es bei manchen Personen in sehr seltenen Fällen zu Benommenheit kommen, was zu einer Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit oder der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen kann