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Produktinformationen Mucosolvan® Lutschpastillen 15 mg 40 Lutschpastillen
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- schwere Hautreaktionen
- Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)/ toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) im Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol
- können im Anfangsstadium unspezifische grippeähnliche Symptome wie z.B. Fieber, Gliederschmerzen, Halsschmerzen auslösen, welche fälschlicherweise mit Grippemitteln behandelt werden; deshalb:
- bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte die Gabe von Ambroxol sofort beendet werden und unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt werden
- Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)/ toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) im Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol
- gestörte Bronchomotorik und größere Sekretmengen (z.B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom)
- Anwendung nur mit Vorsicht
- Gefahr eines Sekretstaus
- Histaminintoleranz
- Vorsicht geboten
- längerfristige Therapie vermeiden, da Ambroxol den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z.B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung mit besonderer Vorsicht
- größere Einnahmeabständen oder in verminderte Dosis
- bei schwerer Niereninsuffizienz muss mit einer Kumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol gerechnet werden
- schwere Lebererkrankung
- Anwendung mit besonderer Vorsicht
- größere Einnahmeabständen oder verminderte Dosis
- Kinder < 2 Jahre
- Anwendung nur auf ärztliche Anweisung hin
- Magen- Darm- Trakt
- besondere Vorsicht bei Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren in der Vorgeschichte
- Asthma
- besonder Vorsicht bei der Anwendung von Ambroxol bei Patienten mit Asthma und schweren Asthmaanfällen
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Ambroxol
- bei gestörter Bronchomotorik und größeren Sekretmengen (z. B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom) wegen eines möglichen Sekretstaus nur mit Vorsicht anwenden
- bei eingeschränkter Nierenfunktion nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder inverminderter Dosis) anwenden
- bei schwerer Lebererkrankung nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder inverminderter Dosis) anwenden
- bei Kindern < 2 Jahre nur unter ärztlicher Kontrolle anwenden
Hinweise bei Stillzeit
- Anwendung während der Stillzeit ist nicht empfohlen
- nur nach sorgfältiger Nutzen- Risiko- Abwägung
- keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen
- Ambroxol geht beim Tier in die Muttermilch über
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Hautausschlag
- Gesichtsödem
- Atemnot
- Pruritus
- Fieber
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Taubheitsgefühl im Mund
- Diarrhö
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Dyspepsie
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Trockenheit im Hals
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sialorrhö
- Sodbrennen
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschlag
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen, wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- schwere Hautreaktionen einschließlich Erythema multiforme, akute generalisierte exanthematische Pustulose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Geschmacksstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Taubheitsgefühl im Rachen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Rhinorrhö
- Trockenheit der Atemwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe (als Symptom einer Überempfindlichkeitsreaktion)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dysurie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schleimhautreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Hinweise bei Schwangerschaft
- Einnahme nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung (insbesondere im 1. Trimenon nicht empfohlen)
- Ambroxolhydrochlorid passiert die Plazentaschranke
- keine hinreichenden Daten mit der Anwendung von Ambroxol bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Entbindung oder postnatale Entwicklung
- keine teratogenen Wirkungen
- umfangreiche klinische Erfahrungen nach der 28 SSW ergaben keinen Hinweis auf schädliche Auswirkungen auf den Fötus
- Fertilität
- nichtklinische Studien: keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkung auf die Fruchtbarkeit
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Indikation
- sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen
Dosierung
- sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen
- Erwachsene und Jugendliche (>= 12 Jahre)
- erste 2 - 3 Tage: 1 Lutschtablette 6mal / Tag
- anschließend: 1 Lutschtablette 4mal / Tag
- ggf. Dosiserhöhung bis 1 Lutschtablette 8mal / Tag möglich
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- 1 Lutschtablette 2 - 3mal / Tag
- Kinder (< 6 Jahre)
- Anwendung kontraindiziert (zu hoher Wirkstoffgehalt)
- ggf. andere Darreichungsform (Kindersaft oder Tropfen) wählen
- Behandlungsdauer
- ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 - 5 Tage einnehmen
- auf ärztliche Anweisung Behandlungsdauer prinzipiell nicht begrenzt
- Erwachsene und Jugendliche (>= 12 Jahre)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung nur auf ärztliche Anweisung
- schwere Niereninsuffizienz
- Akkumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol zu erwarten
- eingeschränkte Leberfunktion
- schwere Leberkrankheit
- Anwendung nur auf ärztliche Anweisung (Arzneimittel mit hepatischer Metabolisierung und anschließender renaler Elimination)
- schwere Leberkrankheit
Anwendung
- Lutschpastillen im Mund zergehen lassen
- für Diabetiker geeignet
- gleichzeitige Anwendung mit Antitussiva nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung (Gefahr eines gefährlichen Sekretstaus aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes)