Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Einnahme nach dem Essen.
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- keine Besonderheiten zu beachten
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit Phenylketonurie nicht angewendet werden.
Anwendung
- Einnahme der Brausetabletten nach den Mahlzeiten, in 1 Glas Wasser aufgelöst
- Verbesserung der schleimlösenden Wirkung durch Flüssigkeitszufuhr
- mind. 2 Stunden Abstand zur oralen Einnahme von Antibiotika (Tetracyclin, Aminoglycoside, Penicilline; gilt nicht für Cefixim und Loracarbef)
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen
- Blutungen
- Minderung der Blutplättchenaggregation
- zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Reaktionen
- Juckreiz
- Urtikaria
- Exanthem
- Rash
- Bronchospastik
- Angioödem
- Tachykardie
- Blutdrucksenkung
- allergische Reaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
- Dyspnoe
- Bronchospasmen
- überwiegend bei Patienten mit hyperreaktivem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stomatitis
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- Fieber
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- sehr selten Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein beobachtet
- bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen
- Anwendung von Acetylcystein beenden
- Arzt aufsuchen
- bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen
- Vorsicht in der Anwendung bei Patienten
- mit Asthma bronchiale
- mit Ulkusanamnese
- mit Histaminintoleranz (längerfristige Therapie vermeiden, da Beeinflussung des Histaminstoffwechsels mit Intoleranzerscheinungen (z. B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) möglich
- Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern unter 1 Jahr
- nur bei lebenswichtiger Indikation und strengster ärztlicher Kontrolle
- Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren
- nur unter ärztlicher Kontrolle
- für entsprechend Altersstufe zugelassenes Präparat verwenden
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Acetylcystein
- Kinder verschiedenen Alters (je nach Zulassungsstatus)
Hinweise bei Stillzeit
- Anwendung währen der Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung
- keine Informationen über Ausscheidung in die Muttermilch
Indikation
- zur Verflüssigung des Schleims und Erleichterung des Abhustens bei erkältungsbedingter Bronchitis
Dosierung
- zur Verflüssigung des Schleims und Erleichterung des Abhustens bei erkältungsbedingter Bronchitis
- Erwachsene und Jugendliche (> 14 Jahre)
- 1 Brausetablette 1mal / Tag oder 1/2 Brausetablette 2mal / Tag (600 mg Acetylcystein / Tag)
- Behandlungsdauer
- Einnahme ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 - 5 Tage
- Erwachsene und Jugendliche (> 14 Jahre)
Hinweise bei Schwangerschaft
- Anwendung in der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung
- keine ausreichenden klinischen Daten über exponierte Schwangere
- tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen