Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Nebenwirkungen
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Follikulitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenreizung
- erhöhter Tränenfluss
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brennen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Akne
- Alopezie
- Kontaktdermatitis
- trockene Haut
- anormale Oberflächenstruktur der Haare
- Ausschlag
- Hautauffälligkeiten
- Hautschuppung
- Bläschenbildung
- Ödem
- Hautentzündung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Funktionsstörungen der Haut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- Urtikaria
- Verfärbung der Haare
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erythem
- Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautreizungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Pusteln
- Blutungen
- Entzündungen
- Parästhesien
- leichte Schmerzen
- trockene Haut
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Hinweise bei Schwangerschaft
- Terzolin darf während der Schwangerschaft nach entsprechender Nutzen / Risiko-Abwägung angewendet werden
- Ketoconazol ist plazentagängig
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Ketoconazol bei Schwangeren
- Daten über eine begrenzte Anzahl exponierter Schwangerschaften ergeben keine Hinweise auf unerwünschte Wirkungen von topisch verabreichtem Ketoconazol auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten / Neugeborenen
- keine Wirkungen auf gestillte Neugeborene / Säuglinge zu erwarten
- nach topischer Applikation von Terzolin auf die Kopfhaut von nicht-schwangeren Probanden ist kein Ketoconazol im Plasma messbar
- nach topischer Applikation von Terzolin auf den gesamten Körper ist Ketoconazol im Plasma messbar
- es gibt keine bekannten Risiken, die mit der Anwendung von Terzolin während einer Schwangerschaft in Verbindung stehen
- Tierexperimentelle Studien
- nach systemischer Anwendung von Ketoconazol sind Fruchtschädigungen aufgetreten
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- topische, halbfeste Zubereitung
- Anwendung auf der Haut
- um Rebound-Effekt nach Absetzen einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung zu vermeiden
- milde topische Corticosteroid-Behandlung zunächst morgens fortführen und abends Zubereitung auftragen
- Steroidtherapie sollte über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen langsam ausgeschlichen werden
- um Rebound-Effekt nach Absetzen einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung zu vermeiden
- Anwendung auf der Kopfhaut
- Kontakt mit den Augen vermeiden
- sollte Zubereitung in die Augen gelangen, mit kaltem Wasser spülen
- seborrhoische Dermatitis geht häufig mit Haarverlust einher
- in seltenen Fällen wurde dies auch bei Anwendung der Zubereitung beobachtet
- zur Vermeidung eines Rückfalls nach Langzeitbehandlung mit Corticosteroiden zunächst Anwendung eines leichten Corticosteroids am Morgen und die Anwendung der Zubereitung am Abend empfohlen
- Behandlung mit dem Corticosteroid sollte allmählich über einen Zeitraum von 2 - 3 Wochen beendet werden
- Kontakt mit den Augen vermeiden
- Anwendung auf der Haut
- flüssige Zubereitung
- Patienten mit einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung
- Steroidtherapie über Zeitraum von 2 - 3 Wochen langsam ausschleichen während der Anwendung dieser Zubereitung, um möglichen Rebound Effekt zu vermeiden
- Zubereitung darf nicht in die Augen gelangen
- sollte Zubereitung in die Augen gelangen, mit kaltem Wasser spülen
- Patienten mit einer vorangegangenen, längerfristigen, topischen Corticosteroid-Behandlung
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Ketoconazol
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- nicht zutreffend
Hinweise bei Stillzeit
- Terzolin darf während der Stillzeit nach entsprechender Nutzen / Risiko-Abwägung angewendet werden
- während der Stillzeit sollte Terzolin nicht im Brustbereich angewendet werden
- so wird Kontakt des Säuglings mit den behandelten Körperstellen vermieden
- Ketoconazol geht in die Muttermilch über
- keine bekannten Risiken, die mit der Anwendung von Terzolin während der Stillzeit in Verbindung stehen
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Ketoconazol während der Stillzeit
- nach topischer Applikation von Terzolin auf die Kopfhaut von nicht-stillenden Probanden ist kein Ketoconazol im Plasma messbar
- nach topischer Applikation von Terzolin auf den gesamten Körper ist Ketoconazol im Plasma messbar
Anwendung
- Anwendung auf die erkrankte Haut und die umgebende Hautfläche (ca. 1 - 2 cm), anschließend solange mit dem Finger einmassieren bis die Creme eingezogen ist
- Patienten auf die allgemeinen Hygieneregeln zur Vermeidung von Infektions- und Reinfektionsquellen hinweisen
- Creme nicht in die Augen bringen
Indikation
- Therapie von Dermatomykosen bei Erwachsenen
- Tinea pedis / cruris / corporis
- Mikrosporien
- Soormykosen
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 20 mg Ketoconazol
- Therapie von Dermatomykosen wie Tinea pedis / cruris / corporis; Mikrosporien; Soormykosen
- Erwachsene
- 1 - 2mal / Tag auf die kranke Haut und die Umgebung auftragen
- Dauer der Anwendung
- Soormykosen
- 2 - 3 Wochen
- Tinea cruris
- 2 - 4 Wochen
- Tinea corporis
- 3 - 4 Wochen
- Tinea pedis
- 4 - 6 Wochen
- Erste Besserung </= 14 Tage nach Beginn der Behandlung
- zur Vermeidung eines Rezidivs mind. einige Tage über das Verschwinden der Beschwerden hinaus fortsetzen
- Soormykosen
- Kinder und Jugendliche (</= 17 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit ist nicht belegt
- Erwachsene