Abbildung nicht verbindlich
Produktinformationen Nystatin Holsten Suspension 48ml
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden. Enthält Parahydroxybenzoesäure/deren Ester Parabene (Alkyl-p-hydroxybenzoate) als Konservierungsmittel. Kann bei oraler, parenteraler, bronchopulmonaler und lokaler Applikation Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.
Hinweise bei Stillzeit
- Nystatin kann während der Stillzeit nach Nutzen/Risiko-Abwägung verwendet werden
- ein Übertritt in die Muttermilch ist nicht zu erwarten
- Nystatin kann während der Stillzeit angewendet werden
- nach Nutzen-Risiko-Abwägung
- Nystatin wird aufgrund seiner Molekülgröße in therapeutischer Dosierung bei oraler Gabe, über die intakte Haut oder über die Schleimhäute kaum resorbiert
- Übergang in die Muttermilch nicht zu erwarten
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Nystatin hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- es liegen keine Erfahrungen vor
- keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
- Nystatin hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Nystatin
- Überempfindlichkeit gegen einen verwandten Wirkstoff wie Amphotericin B oder Natamycin
- systemische Mykosen
- Überempfindlichkeit gegen Nystatin
- Überempfindlichkeit gegen andere Polyen-Antimykotika wie z. B. Natamycin (Pimaricin) und Amphotericin B
- Hinweis
- keine Erfahrungen bei der Anwendung an Patienten, die mit Zytostatika behandelt werden
- orale Nystatin-Zubereitungen nicht zur Behandlung von systemischen Mykosen geeignet
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- bei Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion soll Nystatin abgesetzt und ein Arzt konsultiert werden
- z. B. Juckreiz, Brennen
- nicht geeignet zur Behandlung von Systemmykosen
- da Nystatin bei oraler Anwendung praktisch nicht absorbiert wird, Anwendung ausschließlich zur Sanierung des Magen-Darm-Kanals bei Hefe-Infektionen (Candida albicans und verwandte Hefearten)
- bei der Behandlung von Hefepilz-Infektionen
- sämtliche Hefepilzherde auf der Haut und den Schleimhäuten müssen beseitigt werden, um Rückfälle, die von unbehandelten Hefepilzherden ausgehen, zu vermeiden
- empfohlen, mittels einer Kultur, eines Nativpräparates (mit Zugabe von KOH), oder anderer Maßnahmen die Diagnose einer Candidiasis der Haut zu verifizieren bzw. bei Nichtansprechen die Behandlung zu überprüfen
- Nystatin sollte nicht angewendet werden zur sogenannten Darmsanierung bei immunkompetenten Personen (Candida gehört zur normalen Dickdarmflora)
- Kinder
- altersbedingte Einschränkungen möglich; siehe Herstellerinformation
- sehr untergewichtige und unreife Frühgeborenen
- Aufgrund der hohen Osmolarität von Nystatin wird von einer Anwendung bei sehr untergewichtigen und unreifen Frühgeborenen abgeraten
- reife Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder
- feste Darreichungsformen sind aufgrund der Aspirationsgefahr nicht geeignet
- für diese Altersgruppe ggf. andere Darreichungsform wählen, Einschränkungen der jeweiligen Herstellerinformation beachten
- Mundhygiene
- während der Behandlung mit Nystatin ist auf eine regelmäßige Mundhygiene zu achten
- möglicherweise schädlich für die Zähne (Karies) v.a. bei Dauergebrauch (>/= 2 Wochen)
- Überempfindlichkeit
- Anwendung einstellen bei
- Überempfindlichkeit gegenüber Nystatin (z.B. Brennen, Juckreiz)
- Sensibilisierung
- Irritation
- Anwendung einstellen bei
- Vermeidung von Rückfällen
- bei der Behandlung von Pilzinfektionen müssen sämtliche „Pilzherde" auf der Haut und den Schleimhäuten beseitigt werden, um Rückfälle, die von unbehandelten Pilzherden ausgehen, zu vermeiden
- Therapieresistenz
- Therapieresistenz, die in seltenen Fällen vorkommen kann, nicht gleichbedeutend mit Erregerresistenz
- Zytostatika
- Erfahrungen bei der Anwendung an Patienten, die mit Zytostatika behandelt werden, nicht vorliegend
- untergewichtige und unreife Frühgeborene
- aufgrund der hohen Osmolarität von Nystatin wird von einer Anwendung bei sehr untergewichtigen und unreifen Frühgeborenen abgeraten
- Anwendung kann schädlich für die Zähne sein (Karies)
- während der Behandlung ist auf eine regelmäßige Mundhygiene zu achten
Hinweise bei Schwangerschaft
- Nystatin kann während der Schwangerschaft nach Nutzen/Risiko-Abwägung verwendet werden
- Daten über eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangeren lassen nicht auf Nebenwirkungen von Nystatin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen
- Bisher sind keine anderen einschlägigen epidemiologischen Daten verfügbar
- Nystatin wird aufgrund seiner Molekülgröße in therapeutischer Dosierung bei oraler Gabe, über die intakte Haut oder über die Schleimhäute kaum resorbiert
- Nystatin passiert die Plazenta nicht
- Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf embryo- oder fetotoxische Wirkungen schließen
- Fertilität
- keine Daten zum Einfluss von Nystatin auf die männliche und weibliche Fertilität verfügbar
- Nystatin kann während der Schwangerschaft angewendet werden
- nach Nutzen-Risiko-Abwägung
- Nystatin wird aufgrund seiner Molekülgröße in therapeutischer Dosierung bei oraler Gabe, über die intakte Haut oder über die Schleimhäute kaum resorbiert
- Nystatin passiert nicht die Plazentaschranke
- Daten über eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangeren lassen nicht auf Nebenwirkungen von Nystatin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen
- bisher keine anderen einschlägigen epidemiologischen Daten verfügbar
- tierexperimentelle Studien lassen nicht auf embryo- oder fetotoxische Wirkungen schließen
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität vorliegend
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- alllergische Reaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Beschwerden (bei sehr hoher Dosierung)
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhoe
- gastrointestinale Beschwerden (bei sehr hoher Dosierung)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Exantheme
- Juckreiz
- Brennen
- Rötung
- Pusteln
- Urtikaria
- Exantheme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stevens-Johnson-Syndrom
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen der Haut und Schleimhaut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Akute generalisierte exanthemische Pustulose (AGEP)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hinweis
- Nystatin wird wegen der Molekülgröße bei oraler Gabe in normaler Dosierung nicht resorbiert, deshalb systemische Nebenwirkungen nicht zu erwarten; Nystatin ist praktisch untoxisch
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen, z.B. Juckreiz, Rötung, Papeln, Bläschen, Streureaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- (bei hoher Dosierung) gastrointestinale Beschwerden, z.B. Appetitlosigkeit, Diarrhoe, Übelkeit und Erbrechen
- ggf. Nystatin absetzen
- (bei hoher Dosierung) gastrointestinale Beschwerden, z.B. Appetitlosigkeit, Diarrhoe, Übelkeit und Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Exantheme, einschließlich Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stevens-Johnson-Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendung
- Vor Gebrauch kräftig schütteln
- Mundsoor
- Suspension nach den Mahlzeiten in Mund träufeln
- Suspension vor dem Schlucken möglichst lange im Mund bewegen
- Säuglinge: gesamte Oberfläche der Mundschleimhaut benetzen (evtl. mit Hilfe eines Wattestäbchens)
- Soorbeläge vorher abwischen (Tupfer)
- Darmsoor
- Suspension vor den Mahlzeiten geben
Indikation
- durch nystatinempfindliche Hefeplize (vor allem Candida albicans und andere Candida-Arten) hervorgerufene Infektionen der Mundhöhle (Mundsoor), des Ösophagus und des Magen-Darm-Traktes (Darmsoor)
Dosierung
Basiseinheit:
- 1 ml Suspension enthält 100000 I.E. Nystatin
- Säuglinge
- Mundsoor
- 0,5 - 1 ml 4 - 6mal / Tag
- Darmsoor
- 1 - 2 ml 4mal / Tag
- Mundsoor
- Erwachsene und Kinder
- Mundsoor
- 1 ml 4 - 6mal / Tag
- Darmsoor
- 2 ml 4 - 6mal / Tag
- Mundsoor
- Behandlungsdauer
- Mundsoor
- 2 - 3 Tage über Verschwinden der sichtbaren Symptome hinaus
- Darmsoor
- 2 Wochen
- mind. 2 Tage über das Abklingen der Symptome hinaus
- Mundsoor