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Produktinformationen OPTOVIT fortissimum 500 200 Weichkaps.
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen. Einnahme mit fettreicher Mahlzeit zur Resorptionsverbesserung.
Hinweise bei Stillzeit
- empfohlene Aufnahme: 15 - 17 mg Vitamin E / Tag
- alpha-Tocopherol geht in Muttermilch über
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Tocopherol (Vitamin E)
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- bei gestörter intestinaler Resorption orale Darreichungsform ungeeignet
- Überwachung der Blutgerinnung bei durch Malabsorption bedingtem kombinierten Vitamin E- und Vitamin K-Mangel ( in Einzelfällen starker Abfall von Vitamin K)
- regelmäßige Kontrolle des Gerinnungsstatus bei Störungen der Blutgerinnung oder bei gleichzeitiger Gabe von Gerinnungshemmern
- bei gleichzeitiger Gabe von Eisenpräparaten kann Wirkung von Vitamin E vermindert sein
Nebenwirkungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- hohe Dosen im Bereich von 800 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent / Tag):
- Magen- und Darmbeschwerden
- hohe Dosen im Bereich von 800 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent / Tag):
- ohne Häufigkeitsangabe
- längere Einnahme von Dosen > 400 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent / Tag:
- Senkung des Schilddrüsenhormonspiegels im Serum
- längere Einnahme von Dosen > 400 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent / Tag:
Hinweise bei Schwangerschaft
- empfohlene Aufnahme in der Schwangerschaft: 13 mg - 15 mg Vitamin E / Tag
- alpha-Tocopherolacetat passiert die Plazenta
- bisher keine Hinweise auf nachteiligen Effekte für den Fetus bei höheren Dosen von Vitamin E
Indikation
- Therapie eines Vitamin-E-Mangels
- Hinweise:
- Orale Vitamin-E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin-E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen (z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Fruehgeborenen); parenterale Zubereitungen bevorzugen
- isolierter Vitamin-E-Mangel beim Menschen ist selten, während fuer eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin-E-Mangels ausreichend beschrieben sind
- Normalwert im Blut bei Erwachsenen:ca. 9,5 mg / l (= 22 µmol/l)
- Mangelzustand möglich durch:
- Defekte in der Resorption und des Metabolismus
- erhöhten Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung
- Mangelsituation primär nicht Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung, ausgewogene Mischkost verursacht keinen Vitamin-E-Mangel
- Mangelversorgung kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten:
- nach Gastrektomie
- Sprue
- Enterokolitis
- chronischer Pankreatitis
- zystischer Fibrose
- Cholestase
- Kurzdarmsyndrom
- A-beta-Lipoproteinämie
- nach längerer parenteraler Ernährung
- Vitamin-E-Mangel äussert sich speziell bei Fruehgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B.
- im respiratorischen Distress-Syndrom
- in retrolentaler Fibroplasie
- in hämolytischer Anämie
- bei manifestem Vitamin-E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere spinocerebelläre Degeneration
Anwendung
- Einnahme der Kapseln unzerkaut mit etwas Flüssigkeit
Dosierung
- Therapie eines Vitamin E-Mangels
- 1 Kapsel / Tag
- Anwendungsdauer abhängig von der Grunderkrankung