Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Magenbeschwerden
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magen-Darm- Beschwerden (dyspeptische Beschwerden, Durchfall)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Oberbauchbeschwerden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberschädigungen (Hepatitis, Ikterus, Störungen bei Leberfunktionstests)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen der Haut (Nesselsucht, Hautjucken, Hautausschlag)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gesichtsödeme
- periphere Ödeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gewichtszunahme
- Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Hinweise bei Schwangerschaft
- darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden
- keine ausreichenden Untersuchungen
- Sicherheit nicht belegt
- tierexperimentelle Studien
- in Bezug auf die Reproduktionstoxizität unzureichend
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Arzneimittel ist kein Kontrazeptivum
- während der Behandlung zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
- Fertilität
- keine Untersuchungen vorliegend
Hinweise bei Stillzeit
- darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden
- keine ausreichenden Untersuchungen
- Sicherheit nicht belegt
- nicht bekannt, ob Inhaltsstoffe aus dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen
- Risiko für gestillte Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Arzt aufsuchen bei Störungen bzw. Wiederauftreten der Regelblutung oder bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden anderen Beschwerden
- könnte sich um Erkrankungen handeln, die der Abklärung durch einen Arzt bedürfen
- gleichzeitige Einnahme von Östrogenen darf nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen
- Cimicifuga kann deren Wirkung verstärken
- Patientinnen mit vorgeschädigter Leber
- Anwendung mit Vorsicht
- Patientinnen sollten Einnahme sofort beenden und ärztlichen Rat einholen, wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten
- Ikterus
- dunkler Urin
- Schmerzen im Oberbauch
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitverlust
- Müdigkeit
- Patientinnen, die wegen Brustkrebs oder anderen hormonabhängigen Tumoren in Behandlung waren oder sich befinden
- sollten Cimicifuga-haltige Präparate nicht ohne ärztliche Aufsicht anwenden bzw. ist die Anwendung kontraindiziert (jeweiligen Herstellerangaben beachten)
- falls sich die Symptome während der Einnahme verstärken, sollte ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Cimicifugawurzelstock
- ärztliche Behandlung eines östrogenabhängigen Tumors (aktuell oder in der Vergangenheit) (jeweiligen Herstellerangaben beachten)
- da nicht bekannt ist, ob Cimicifugawurzelstock-Extrakte östrogenabhängige Tumore fördern oder unbeeinflusst lassen
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- keine Auswirkungen auf das Reaktionsvermögen zu erwarten
- keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
- keine speziellen Untersuchungen durchgeführt
Dosierung
- Besserung klimakterischer Beschwerden
- 1 Tablette (2,5 mg Trockenextrakt aus Cimicifuga-Wurzelstock ( 6-11:1 ). Auszugsmittel: 2-Propanol 40 Vol.%) 2mal / Tag, morgens und abends
- Wirkungseintritt nicht sofort
- erste therapeutische Effekte zeigen sich nach 2 Wochen Behandlung
- Behandlungsdauer: Einnahme über mehrere Monate, jedoch ohne ärztlichen Rat nicht länger als 6 Monate
- Patienten mit vorgeschädigter Leber
- Anwendung mit Vorsicht
- Auftreten von Zeichen einer Leberschädigung (Ikterus, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit)
- Einnahme sofort beenden
Indikation
- Zur Besserung von durch die Wechseljahre bedingten psychischen und neurovegetativen Beschwerden
- Hitzewallungen
- Schweißausbrüche
- Schlafstörungen
Anwendung
- Tabletten zum Einnehmen mit etwas Flüssigkeit, nicht lutschen
- Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten
- erste therapeutische Effekte zeigen sich nach 2 Wochen Behandlung