Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Einnahme zwischen den Mahlzeiten.
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Es liegen keine Daten über die Auswirkung auf die Verkehrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.
- Eine Auswirkung ist jedoch unwahrscheinlich.
- kein Einfluss auf das Reaktionsvermögen
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile
- Hypercalcämie
- schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance < 30 ml/min
- Nephrolithiasis aufgrund von Calcium haltigen Nierensteinen
- Hypophosphatämie
- Hypercalciurie
Dosierung
- symptomatische Therapie von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Erwachsene und Kinder >/= 12 Jahre
- 1 - 2 Kautabletten (680 - 1360mg Calciumcarbonat und 80 - 160 mg schweres basisches Magnesiumcarbonat) bei Bedarf bis zu 3mal / Tag
- Max. Dosis: 11 Kautabletten / Tag
- Behandlungsdauer:
- bleiben die Beschwerden unter der Therapie länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese klinisch abgeklärt werden, um eine schwerwiegendere Krankheit auszuschließen
- Erwachsene und Kinder >/= 12 Jahre
Indikation
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
- Ulcus ventriculi
- Ulcus duodeni
- Hinweis
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt
Anwendung
- Tabletten können gelutscht oder zerkaut werden
- Einnahme bevorzugt 1 h nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen
- generell Einnahmeabstand von 2 h zwischen der Gabe des Arzneimittels und anderer Medikamente einhalten
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- bei eingeschränkter Nierenfunktion, regelmäßige Kontrolle der Plasmaspiegel von
- Calcium
- Magnesium
- Phosphat
- Langzeitanwendung und hohe Dosierungen können (insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion) zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen wie
- Hypercalcämie
- Hypermagnesiämie
- Milch-Alkali-Syndrom führen
- eine längerfristige Einnahme erhöht das Risiko der Bildung von Nierensteinen
Hinweise bei Schwangerschaft
- Einnahmen gemäß den Einnahmeempfehlungen möglich
- bisher kein erhöhtes Risiko für Missbildungen beim Kind bei Einnahme während der Schwangerschaft beobachtet
- empfohlene Höchstdosis und Einnahmedauer sollte von Schwangeren jedoch nicht überschritten werden
- Daten zur Fertilität liegen nicht vor
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Angioödem
- Anaphylaxie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypophosphatämie mit Osteomalazie
- Hypermagnesiämie
- Hypercalcämie
- Alkalose
- gastrale Symptome
- Muskelschwäche
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- Erbrechen
- Magenbeschwerden
- Diarrhoe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelschwäche
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nebenwirkungen, die nur im Zusammenhang mit dem Milch-Alkali-Syndrom auftreten können
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- Verlust des Geschmacksinns (Ageusie)
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Kalzinose und Asthenie
- Erkrankungen des Nervensystems
- Kopfschmerzen
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Azotämie
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise bei Stillzeit
- Einnahmen gemäß den Einnahmeempfehlungen möglich