Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegenüber Tyrothricin
- halbfeste Darreichungsform: Anwendung auf der Nasenschleimhaut kontraindiziert
- Berichte, dass dies zur Beeinträchtigung des Geruchsempfindens führen kann
Hinweise bei Schwangerschaft
- keine Daten für die Verwendung von Tyrothricin bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Reproduktionstoxizität des Arzneimittels vorliegend
- feste Darreichungsform:
- Anwendung in der Schwangerschaft sollte unterbleiben, da das potentielle Risiko für den Menschen nicht bekannt ist
- halbfeste Darreichungsform:
- Anwendung sollte in der Schwangerschaft nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Abwägung und prinzipiell nur kurzfristig und kleinflächig erfolgen
- Vorsicht, da nicht bekannt ist, wie hoch die systemische Verfügbarkeit von Tyrothricin nach dermaler Anwendung ist
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- nicht auf der Nasenschleimhaut anwenden (mögliche Beeinträchtigung des Geruchsempfindens)
- Vorsicht bei der Anwendung in Augennähe: darf nicht in die Augen gelangen, da dies zu Brennen führen kann
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitserscheinungen, z.B. Brennen auf der Haut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Hinweise bei Stillzeit
- feste Darreichungsform:
- Anwendung in der Stillzeit sollte unterbleiben
- nicht bekannt, ob Tyrothricin in die Muttermilch übergeht
- halbfeste Darreichungsform:
- darf in der Stillzeit nur kleinflächig und kurzfristig angewendet werden
- Vorsicht, da nicht bekannt ist, ob Tyrothricin nach dermaler Anwendung in die Muttermilch gelangt
- Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautstellen vermeiden
- im Bereich der der Brust sollte Tyrothricin nicht angewendet werden
Anwendung
- Puder in dünner Schicht auf die zu behandelnden Hautpartien aufstreuen
- ggf. mit Verband abdecken
Dosierung
- Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden
- 1-2mal / Tag
- Behandlungsdauer: richtet sich nach klinischem Bild
- wenn nach 1 Woche keine Besserung
- Therapie überdenken
- evtl. Erregernachweis
- wenn nach 1 Woche keine Besserung
Indikation
- zur Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern