Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Indikation
- Behandlung trockener Haut bei
- Neurodermitis
- Altershaut
Nebenwirkungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- kontaktallergische Sensibilisierung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reizung der Haut möglich, wenn akute entzündliche Hautzustände behandelt werden
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- keine großflächige Anwendung bei Niereninsuffizienz
- Nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen
- Kinder
- Berichte aus der Fachliteratur weisen darauf hin, dass die Anwendung höher konzentrierter harnstoffhaltiger Produkte bei Kindern zu einem meist kurzzeitigen Brennen auf der Haut führen kann
- Die Freisetzung anderer Wirkstoffe aus lokal angewendeten Arzneimitteln und deren Eindringen in die Haut kann durch Harnstoff verstärkt werden
- dies ist insbesondere von Corticosteroiden, Dithranol und 5-Fluoruracil bekannt
- Überdosierung
- durch Überdosierung bedingte Reizungen der Haut bilden sich üblicherweise nach Absetzen schnell von selbst zurück
Hinweise bei Stillzeit
- Übergang in die Muttermilch nicht bekannt
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung
- falls Anwendung erforderlich, Brustbereich nicht einreiben
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 120 mg Harnstoff
- trockene Haut
- Anwendung 1 - mehrmals / Tag
- Behandlungsdauer: richtet sich nach klin. Befund
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine großflächige Anwendung
- Kinder
- keine gesicherten Erfahrungen bekannt
Anwendung
- Creme zum Auftragen auf die betroffenen Hautstellen
- nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen
- nach Anbruch 8 Wochen haltbar
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile der Creme
- exkoriierte, akute Hautentzündungen
Hinweise bei Schwangerschaft
- keine ausreichende Erfahrung in der Schwangerschaft
- keine tierexperimentelle Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf die prä- und postnatale Entwicklungvorhanden
- systemische Wirkung bei therapeutischer Anwendung eher nicht wahrscheinlich
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung