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Produktinformationen Zinkbrause Verla® 25mg 40 Brausetbl.
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Einnahme nach dem Essen.
Hinweise bei Stillzeit
- darf während der Stillzeit nur bei nachgewiesenem Zinkmangel eingenommen werden (aufgrund von unzureichenden Erfahrungen bei der Anwendung am Menschen)
- gegen die Einnahme von Zinkverbindungen in therapeutischen Dosen in der Stillzeit bestehen keine Bedenken
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- während der Behandlung sind die Serumspiegel von Kupfer, Eisen und Zink regelmäßig zu kontrollieren
- Anwendung mit Vorsicht bei
- peptischen Magengeschwüren
- akutem Nierenversagen oder schweren Nierenparenchymschäden
- Nahrungsmittel
- Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Phytinen (z.B. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse) reduzieren die Zinkresorption
- Anhaltspunkte, dass Kaffee die Resorption von Zink beeinträchtigt
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- kein Hinweis darauf, dass Zink einen Einfluss auf das Reaktionsvermögen hat
- nachteiliger Effekt auf das Reaktionsvermögen ist sehr unwahrscheinlich
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- gastrointestinale Beschwerden, z.B. abdominale Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Magenreizsymptome
- diese Beschwerden treten v.a. zu Beginn der Behandlung auf und sind häufiger, wenn das Präparat auf nüchternen Magen eingenommen wird, als bei Einnahme zu den Mahlzeiten
- in diesen Fällen sollte die Einnahme ausnahmsweise zu den Mahlzeiten erfolgen, aber möglichst nicht zusammen mit pflanzlichen Nahrungsmitteln
- gastrointestinale Beschwerden, z.B. abdominale Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Magenreizsymptome
- ohne Häufigkeitsangabe
- Metallgeschmack auf der Zunge (bei Überdosierung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kupfermangel (nach längerfristiger Einnahme)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen (bei Überdosierung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautreaktionen (z.B. Exantheme, Hautjucken)
- durch parenterale und enterale Anwendung von Zinksalzen
- Hautreaktionen (z.B. Exantheme, Hautjucken)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Müdigkeit (bei Überdosierung)
- ohne Häufigkeitsangabe
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Zinksulfat
Hinweise bei Schwangerschaft
- darf während der Schwangerschaft nur bei nachgewiesenem Zinkmangel eingenommen werden (aufgrund von unzureichenden Erfahrungen bei der Anwendung am Menschen und teratogenen Effekten, die sich in tierexperimentellen Untersuchungen zeigten)
- gegen die Einnahme von Zinkverbindungen in therapeutischen Dosen in der Schwangerschaft bestehen keine Bedenken
Dosierung
- Behandlung von Zinkmangelzuständen
- Erwachsene und Kinder (>/= 12 Jahre)
- 1/2 - 1 Brausetablette (12,5 - 25 mg Zink) 1mal / Tag
- Behandlungsdauer: richtet sich nach Schweregrad des Zinkmangels
- längerfristige Anwendung: Zink und Kupfer labordiagnostisch überwachen
- Erwachsene und Kinder (>/= 12 Jahre)
Indikation
- Behandlung von Zinkmangelzuständen, sofern sie ernährungsmäßig nicht behoben werden können
Anwendung
- Brausetablette in 1 Glas Wasser auflösen und einnehmen
- Einnahme nach den Mahlzeiten
- bei gleichzeitiger Einnahme mit Tetracyclinen bzw. Chinolonen
- Einnahmeabstand mind. 4 Std. (Zink reduziert Resorption von Tetracyclinen durch Chelatbildung und inhibiert Resorption von Chinolonen (z. B. Ofloxacin, Norfloxacin, Ciprofloxacin))
- Chelatbildner (z. B. D-Penicillamin, Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS), Dimercaptobernsteinsäure(DMSA), Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA))
- können Zink-Resorption reduzieren oder Ausscheidung steigern
- gleichzeitige Gabe mit Phosphaten, Eisen-, Kupfer- und Calciumsalzen
- können Zink-Resorption vermindern
- gleichzeitige Einnahme mit Eisen
- Resorption und Speicherung von Eisen evtl. reduziert
- Zink kann Resorption von Kupfer beeinträchtigen
- nach der Einnahme Nahrungsmittel mit hohem Phytinsäure-Gehalt (z. B. Vollkornbrot, Bohnenkeimlinge, Mais) meiden (reduzieren Resorption)
- Anhaltspunkte zu verminderter Resorption durch Kaffee