Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen. Einnahme vor dem Essen.
Hinweise bei Schwangerschaft
- Teratologie-Tierstudien an trächtigen Mäusen und Ratten
- keine erhöhte Häufigkeit an Fehlbildungen der Nachkommen bei Dosierungen, die 1100mal höher als die in Menschen therapeutisch eingesetzten
- Studien mit Schwangeren wurden nicht durchgeführt
- Analyse verfügbarer bibliographischer klinischer Daten zeigte keine angeborenen Anomalien von Föten bei Schwangeren, die mit Eisen-Ergänzungspräparaten behandelt wurden
Nebenwirkungen
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- falschpositive Benzidin-Probe bzw. Proben auf okkultes Blut im Stuhl
- Absetzen von Eisen-Präparaten mind. drei Tage vor der Untersuchung
- falschpositive Benzidin-Probe bzw. Proben auf okkultes Blut im Stuhl
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen:
- Erythem
- Pruritus
- Bronchospasmus
- anaphylaktischer Schock
- allergische Reaktionen:
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Magen-Darm-Beschwerden
- Übelkeit
- Verstopfung
- Durchfall
- Dunkelfärbung des Stuhls (unbedenklich)
- Magen-Darm-Beschwerden
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise bei Stillzeit
- Übergang in die Muttermilch festgestellt, allerdings keine Studien über mögliche schädliche Wirkungen
- Eisenausscheidung in die Muttermilch beträgt etwa 0,35mg / Tag während dem normalen Stillen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Eisenüberdosierung vermeiden
- besondere Vorsicht bei diätetischen Lebensmitteln bzw. anderen Eisensalz-Ergänzungen
- Entzündungen / Geschwüre der Magen-Darmschleimhaut
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung
- Risiko: Verschlimmerung der Magen-Darm-Erkrankung
- Erhöhter Eisenbedarf in der Schwangerschaft
- nicht über längere Zeit in hoher Dosierung (>/= 160 mg Eisen(II)-Ionen und 0,7 mg Folsäure / Tag) anwenden
- Das Arzneimittel behindert die Resorption gleichzeitig eingenommener Arzneimittel wie:
- Tetracycline und deren Derivate
- Chinolon-Antibiotika
- Penicillamin
- Goldverbindungen
- Levodopa, Methlydopa und Carbidopa
- L-Thyroxin
- Die Resorption von Folsäure wird behindert durch die gleichzeitige Einnahme von:
- Zytostatika
- Sulfonamide
- Antiepileptika
- Barbiturate
- Die Resorption von Eisen wird behindert durch die gleichzeitige Einnahme von:
- Cholestyramin
- Antacida
- Magnesium- und Calcium-Salze
- Arzneimittel der o.g. Gruppen sollten im Abstand von mehreren Stunden eingenommen werden
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Eisen(II)sulfat und Folsäure
- Eisenkumulation
- Hämochromatose
- chronische Hämolysen
- Eisenverwertungsstörungen
- Sideroachrestische Anämie
- Bleianämie
- Thalassämie
- Megaloblastenanämie infolge Vitamin B12-Mangel
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen bisher nicht bekannt
Dosierung
- Leichte Eisenmangelanämien und latenter Eisenmangel mit Folsäuredefizit
- 1 Dragee 1mal / Tag morgens
- Anwendungsdauer
- zur Auffüllung der Eisenspeicher ist nach Normalisierung der Hämoglobinwerte die Einnahme von täglich 1 Dragee morgens vor dem Frühstück während 1 - 3 Monaten fortzusetzen
- Schwere Eisenmangelanämien mit Folsäuredefizit
- 1 Dragee 2mal / Tag morgens und abends
- Dosisreduktion nach 3 Wochen auf 1 Dragee 1mal / Tag
- Anwendungsdauer
- in der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht über längere Zeit in der hohen Dosierung von 1 Dragee 2mal / Tag eingenommen werden
- zur Auffüllung der Eisenspeicher ist nach Normalisierung der Hämoglobinwerte die Einnahme von täglich 1 Dragee morgens vor dem Frühstück während 1 - 3 Monaten fortzusetzen
Indikation
- Latenter Eisenmangel und Eisenmangelänamien mit Folsäuredefizit z.B. während Schwangerschaft, Wochenbett und Stillperiode
Anwendung
- Dragees unzerkaut mit Flüssigkeit (kein Kaffee, kein schwarzer Tee, keine Milch) ca 1 Stunde vor den Mahlzeiten schlucken
- Eisenpräparate behindern die Resorption gleichzeitig eingenommener Tetrazykline sowie von Penicillamin, Methyldopa und Levodopa, deshalb sollten während einer Behandlung mit diesen Arzneimitteln keine Eisenpräparate angewendet werden
- bestimmte Antazida, Colestyramin, starker Tee, Kaffee, Milch oder Nahrungsbestandteile vegetarischer Kost vermindern die Aufnahme von Eisen
- zwischen der Einnahme von Eisenpräparaten und der Einnahme von Antazida sollten mehrere Stunden liegen