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magno sanol® uno 245mg 100 Hartkaps. Produktinformationen

Mit Flüssigkeit einnehmen.
  • Magnesium sollte nur mit Vorsicht angewendet werden und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden bei Patienten
    • mit eingeschränkter (leichter bis mittelschwerer) Nierenfunktion
      • nur unter ärztlicher Kontrolle
    • die als Begleitmedikation Antazida oder Laxanzien einnehmen, welche Magnesiumsalze enthalten
      • insb. im Falle einer Niereninsuffizienz
    • mit Neigung zur Bildung infizierter Nierensteine während einer Harnwegsinfektion
    • mit AV(atrioventrikulärem)-Block
  • Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie
    • es sollte überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt
      • eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes wird empfohlen (v. a. Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
    • bei Patienten mit Nierenerkrankungen, die mit einer Störung der renalen Ausscheidung einhergehen, kann es zu einer Hypermagnesiämie kommen
  • Nierenfunktionseinschränkung
    • leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
      • Elektrolythaushalt engmaschig überwachen: Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion
  • schwerer Magnesiummangel oder Malabsorption für Magnesium
    • Behandlung mit intravenösen Magnesiumgaben beginnen
  • begleitender Calciummangel
    • Magnesiummangel vor dem Calciummangel beheben
  • Gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Dicumarol, Glibenclamid und Glipizid, Mefenaminsäure und Tacrolimus
      • erhöhte Resorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
      • die gleichzeitige Einnahme wird nicht empfohlen
    • Chinidin
      • erhöhte renale Reabsorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen.
    • Aminoglykoside
      • die gleichzeitige Anwendung mit Aminoglykosiden wurde mit einer reduzierten Acetylcholin-Freisetzung und neuromuskulärer Blockade in Zusammenhang gebracht
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
      • bei einer gleichzeitigen Magnesiumtherapie wird empfohlen, Patienten auf Störungen der Atemfunktion und auf Apnoe zu überwachen
        • wenn eine neuromuskuläre Blockade auftritt, sollte das Aminoglykosid abgesetzt und die Antibiotika-Behandlung gewechselt werden
    • Natriumpolystyrolsulfonat
      • die gleichzeitige Anwendung mit Natriumpolystyrolsulfonat wurde in Zusammenhang mit systemischer Alkalose beobachtet
      • die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
    • Herzglykoside
      • die Wirkung von Herzglykosiden kann durch eine gleichzeitige Magnesiumeinnahme reduziert sein
  • Magnesium kann während der Stillzeit eingenommen werden
  • Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
    • systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor
  • Magnesiumoxid / Metaboliten werden in die Muttermilch ausgeschieden
    • aber bei therapeutischen Dosen sind keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder zu erwarten
  • Überempfindlichkeit gegen Magnesium(oxid)
  • (schwere) Nierenfunktionsstörung
  • Störungen der Erregungsleitung am Herzen (AV-Block), einschl. Zusammenbruch des Reizleitungssystems im Herzen
  • Myasthenia gravis
  • Exsikkose, Dehydratation
  • Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese
  • Hypermagnesiämie
  • Hyperkaliämie
  • Magnesium kann während der Schwangerschaft eingenommen werden
  • Berichte und epidemiologische Untersuchungen über schädliche Auswirkungen während der Schwangerschaft beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
    • systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor
  • es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor
  • Anwendung in der Frühschwangerschaft
    • die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen sind sehr gering
  • Verabreichung kurz vor Geburt
    • wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität überwacht werden
      • neurologische Depression mit Atemdepression
      • Muskelschwäche
      • Verlust von Reflexen
    • Die Gabe von Aminoglykosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen
  • Fertilität
    • aufgrund der Langzeiterfahrung sind keine Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • weicher Stuhl bis hin zu Durchfällen (bei höherer Dosierung, unbedenklich)
        • bei Durchfall Therapie vorübergehend unterbrechen
        • nach Besserung bzw. nach Verschwinden der Symptome mit reduzierter Dosis wieder aufnehmen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • gastrointestinaler Reizung
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Müdigkeitserscheinungen (bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme)
        • kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesiumkonzentration im Blut erreicht ist
        • der Arzt sollte anhand von klinischen und chemischen Untersuchungsmethoden entscheiden, ob eine weitere Magnesiumzufuhr noch indiziert ist
  • kein oder ein zu vernachlässigender Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
  • bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme des Präparates können Müdigkeitserscheinungen auftreten, die die Aufmerksamkeit beeinträchtigen können
  • Einnahme der Kapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (ca. 1 Glas Wasser)
  • nicht gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln einnehmen
    • Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatin und Cyclosporin A (beschleunigte Ausscheidung von Magnesium)
    • Magnesium, Eisen, Fluoride und Tetracycline (gegenseitige Resorptionsbeeinflussung)
  • nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit
    • Jugendliche und Erwachsene
      • 1 Kapsel (10 mmol Magnesium) 1mal / Tag
      • Dosiserhöhung, bei Bedarf: 1 Kapsel 2mal / Tag
    • Kinder (>= 6 Jahre)
      • 1 Kapsel (10 mmol Magnesium) 1mal / Tag
    • Behandlungsdauer
      • unbegrenzt
      • mind. 3 Monate empfohlen
  • nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe)

magno sanol® uno 245mg 100 Hartkaps. Wirkstoffe

BezeichnungMenge
Schweres Magnesiumoxid403 mg
Magnesium-Ion10 mmol

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